Das Rotauge

Das Rotauge erreicht eine Länge von 25 bis 50 Zentimetern, ein Gewicht von bis zu 3 Kilogramm und hat einen hochrückigen Körper mit grünlicher Ober- und weißer Bauchseite. Augen und Flossen sind rötlich. Die Körperform und Färbung kann je nach Gewässertyp variieren, in Fließgewässern sind Rotaugen schlanker und haben eine silbrige Schuppenfärbung an der Seite und in Baggerseen beispielsweise hochrückig und eine leichte Goldfärbung. Ein besonders auffallendes Kennzeichen ist die leuchtend rote Iris, daher rührt die Namensgebung. Außerdem hat das Rotauge keine Kieferzähne, sondern zerkleinert seine Nahrung mit den sogenannten Schlundzähnen.

Das Rotauge dient als Köderfisch zum Beangeln von Raubfischen wie Hecht, Flussbarsch, Wels, Aal oder Zander. Ansonsten ist es vor allem wegen seiner leichten Fängigkeit und seines häufigen Vorkommens für Anfänger ein beliebter Angelfisch. Das größte in Deutschland mit der Angel gefangene Rotauge der letzten Jahre wog 2,49 Kilogramm und stammte aus dem Neckar. Ein ähnlich schweres Exemplar stammte 2005 aus dem Mittellandkanal bei Braunschweig, ein anderer Rekordfisch von 2,62 Kilogramm wurde 1981 an der Weser gefangen. Rotaugen eignen sich aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit sowohl für das Kaltwasseraquarium als auch für den Gartenteich.

Rotaugen sind vor allem in Osteuropa als Speisefisch bedeutend. Sie schmecken sehr delikat, lediglich wegen seiner feinen Gräten ist der Fisch in der Küche nicht so beliebt. Um den Fisch genießbar zu machen, kann man das Filet vor dem Frittieren mehrmals einschneiden. Sehr gut sollen auch pochierte Fischklöße oder Frikadellen schmecken. Eine weitere Methode, der feinen Gräten Herr zu werden, ist, das Rotauge über mehrere Tage in Essig einzulegen und damit die Gräten aufzulösen.

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Posted by Lena Sester in : Fischarten,

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